Partitionen

Bootsector sichern

Der Bootsector kann folgendermassen auf Diskette gesichert werden:

root@sonne> dd if=/dev/hda of=/mnt/floppy/mbr bs=512 count=1

Das Zurückschreiben des Bootsectors erfolgt mit:

root@sonne> dd if=/mnt/floppy/mbr of=/dev/hda bs=512 count=1

Infos sind zu finden mittels:

user@sonne> man dd

Festplatte spiegeln mit Modutil

Anleitung:

Zunächst müsst Ihr das Paket mdutil installieren.

Dann eine Datei raid0.conf, raid1.conf oder raid5.conf in /etc erstellen.Tragt dort folgendes Beispiel-Skript ein:

#! /bin/sh
# Konfiguration
raiddev /dev/md0
raid-level 1
nr-raid-disk 2
#chunk-size 32 #nur bei raid 5
#parity-algorithm left-symetric #nur bei raid 5
device /dev/sda1
raid-disk 0
device /dev/sda2
raid-disk 1

Anschließend sind folgende Befehle der Reihe nach abzuarbeiten:

root@sonne> mdcreate raid1 /dev/md0 /dev/sda1 /dev/sdb1
root@sonne> mdadd /dev/md0 /dev/sda1 /dev/sdb1
root@sonne> mkraid /etc/raidx.conf -f
root@sonne> mdrun /dev/md0 -p1
root@sonne> mke2fs /dev/md0
root@sonne> mount /dev/md0 /verzeichnis

Jetzt fehlt uns noch eine Datei raidstart, die wir im Verzeichnis /etc anlegen:

# raidstart
#! /bin/sh
/dev/md0 /home
echo "... RAID-1 gemountet ..."

Nun in /sbin/init.d/rc2.d einen Link auf diese Datei enlegen:

root@sonne> ln -s /etc/raidstart /sbin/init.d/rc2.d/S60raidstart
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Inoden-Dichte einstellen


Für eine Festplatte bzw. eine Partition, die viele kleine Dateien aufnehmen soll, wollt Ihr die Inoden-Dichte erhöhen? Nutzt hierzu folgendes Kommando:

root@sonne> mke2fs -v -i 2048 /dev/sdc

Der Standardwert ist 4096. Ein kleinerer Wert erhöht die verfügbare Inoden-Anzahl.

Beachtet hierbei: Da je File alle genutzten Inodes gelesen werden müssen, wird ein System mit grösseren Inoden etwas schneller laufen. Innerhalb einer Installation soll normalerweise die Inoden-Dichte gleich sein, da sonst die Performance insgesamt verlangsamt wird. In Einzelfällen kann unterschiedliche Inoden-Dichte im System aber doch sinnvoll sein, wenn in einer Partition eben sehr viele kleine Files liegen sollen und es auf den Plattenplatz ankommt.
 

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Root-Partition Read-Write mounten


Die Root-Partition, die aus diversen Gründen Read-Only gemountet worden ist, könnt Ihr folgendermassen wieder Read-Write mounten:

root@sonne> mount -w -n -o remount
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SWAP in der fstab eintragen

Wenn die SWAP-Partition in der /etc/fstab eingetragen ist, wird sie automatisch beim Systemstart aktiviert.

/dev/hda2 swap swap defaults 0 0

Andernfalls muss sie mittels

user@sonne> swapon /dev/device

bei jedem Systemstart aktiviert werden.
 

Für weiteren Performancegewinn ist es auch möglich, mehrere SWAP-Partitionen mit gleicher Priorität in die /etc/fstab einzutragen. Sie werden dann in einem Raid-System verwaltet.

Ein anderer Weg wäre, mehrere SWAP-Partitionen mit unterschiedlicher Priorität einzutragen:

/dev/hda2 swap swap defaults,pri=1 0 0
/dev/hdc5 swap swap defaults,pri=2 0 0

In diesem Fall wird /dev/hdc5 erst genutzt, wenn /dev/hda2 gefüllt ist.
 

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Windows-Partitionen in den Linux-Venzeichnisbaum einbinden (mounten)

Fat- und Fat32-Partitionen lassen sich problemlos in den Verzeichnisbaum einbinden. Schauen wir uns zunächst mal einen Beispieleintrag in der /etc/fstab an:

/dev/hda? /dosc vfat defaults,user 0 0

/dev/hda? (oder auch eine andere Bezeichnung) muss die WIN-Partition sein.
/dosc ist der Mountpoint.
vfat ist das Format der Festplatte.
Die übrigen Optionen sollten dafür sorgen, dass auch der normale User auf die Festplatte zugreifen kann.

Standardmäßig hat nur root Schreibzugriff. Mit dem Kommando-Eintrag umask=000 in der /etc/fstab kann root Usern den Schreibzugriff auf Win-Partitionen erlauben.

Hier ein Auszug aus der /etc/fstab:

/dev/hda1 /fat32-c auto defaults,umask=000 0 0
/dev/hdb1 /fat32-d auto defaults,umask=000 0 0
/dev/hda5 /fat32-e auto defaults,umask=000 0 0
/dev/hdb5 /fat32-f auto defaults,umask=000 0 0

Statt "auto" kann auch "fat" bei DOS-Partitionen bzw. "vfat" bei Windows9x-Partitionen stehen. Die Laufwerksnamen richten sich nach der vorhandenen Partitionierung.

Mounten, umounten, Lese- und Schreibzugriff sowie das Ausführen von Programmen kann root dem User durch einen der folgenden beiden Einträge in der etc/fstab ermöglichen:

/dev/sda1 /dosc msdos defaults,exec,umask=000
/dev/sda1 /dosc vfat user,exec,umask=000

Der Eintrag exec erlaubt das Ausführen von Programmen.

Beim Kopieren von Dateien in Windowsverzeichnisse wird zB. der Konqueror eine Meldung ausgeben, dass die Berechtigung nicht geändert werden konnte für /mnt/win/xydatei. Durch den Eintrag 'quiet' kann diese Meldung unterdrückt werden. Unser Beispieleintrag in der /etc/fstab sieht nun so aus:

/dev/sda1 /dosc msdos defaults,quiet,exec,umask=000
/dev/sda1 /dosc vfat user,quiet,exec,umask=000

Weitere Hinweise zum Thema sind zu finden in man fstab und in man mount.

Ein Artikel zum Thema ist zu finden unter:  http://sdb.suse.de/sdb/de/html/kfr_18.html
 

Autor: Omega-X